FIM — Föderales Informationsmanagement

Das Föderale Informationsmanagement (FIM) ist die deutsche Infrastruktur, die Verwaltungsleistungen einheitlich beschreibt — über Bund, Länder und Kommunen hinweg.

Drei Bausteine

Baustein Was es ist
Stammtext Standardisierter Beschreibungstext einer Leistung (was sie ist, was sie kostet, wie lange sie dauert)
Datenfeld Maschinenlesbare Beschreibung der Antragsfelder (Name, Geburtstag, etc.)
Prozess Workflow-Modellierung der Antragsbearbeitung

FIM verknüpft sich mit LeiKa — jede LeiKa-Leistung hat (idealerweise) einen FIM-Stammtext, Datenfelder und einen Prozess.

Was FIM löst

Vor FIM: jede Stadt schrieb ihre eigene "Was ist Halteverbot?"-Erklärung. Texte abweichend, Datenfelder anders benannt, Prozesse divers. Bürger:innen verstehen unterschiedliche Versionen. Software-Anbieter müssen für jede Stadt neu entwickeln.

Mit FIM: ein Stammtext, eine Datenfeld-Definition, ein referenzierbarer Prozess — Stadt kann sie übernehmen oder lokal überschreiben.

Realität

FIM ist verfügbar, aber Adoption ist langsam:

OZG 2.0 verstärkt die FIM-Bindung — Förderbedingung für viele Bundesmittel.

In AmtsScore-Methodik

Geplant für v1+: Dimension "FIM-Adoption" — Anteil der Stadt-Leistungs-Seiten, die FIM-Stammtexte verwenden oder per OAuth-Schema-Markup auf FIM-Bausteine verweisen.

Quellen